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Friday, March 8, 2013

JUST ME N'YOU

“JUST ME N' YOU” - Eugene O'neill

(From a child to a child)

We're outward bound for the Land of Dreams,—

            Just me n'you.
Our course set by a star that gleams

            For me n'you.
We've nailed our hope-flag to the mast,
Set sail and left behind the Past,
We know we'll reach our port at last,—

            Just me n'you.

We're heading for the Land of Spain,—

            Just me n'you.
You bet we won't come back again,—

            Not me n'you.
We'll stay where hearts may keep the Spring,
Where Love rules over everything,
Where all the birds are glad to sing

            To me n'you.

There won't be no one there at all

            But me n'you.
In summer, winter, spring or fall,—

            Just me n'you.
Of course the home folk all will grin
And mock as jealously as sin,
But we will never care a pin,—

            Not me n'you.

We'll build our castle by the sea,—

            Just me n'you.
Upon our beach we'll wander free,—

            Just me n'you.
And then, and then—just think of this!—
We'll kiss, n'kiss, n'kiss, n'kiss,
N'kiss, n'kiss, and hug n'kiss,—

            Just me n'you.

Oh, that'll be a happy time

            For me n'you.
When all of life'll be in rhyme

            For me n'you.
Though God now seems to hesitate,
The days move at so slow a rate,
We know He'll pay us for our wait,—

            Just me n'you.

            Just me n'you,
            Just you n'me,
            Till life wake to
                Eternity!
Eugene O'neill | Just Me N'You | ws:ws:ws:ws

Buesa: Mía

Mía

Mujer soñada: Ya tú eres mía...
Ya tú eres mía, como las rosas
son del rosal, y el Sol, del día...
Todos los seres, todas las cosas,
me están diciendo que ya eres mía...

¿No oyes el canto que alza el jilguero,
revoleteando sobre el alero,
vertiendo a chorros su melodía?
Es que él bien sabe cuanto te quiero;
es porque sabe que ya eres mía...

¿No sientes cómo la mano blonda
del Sol oculto tras de la fronda
te unge del oro tibio del día?
Es que el Sol sabe también cuán honda,
cuán dulcemente ya tú eres mía...

¿No ves la lluvia —que canta ahora—,
regando perlas? Ya ella no llora
con infinita melancolía,
y es que la lluvia tampoco ignora
que ya eres mía...

¿No ves los juegos que entre las rocas
las mariposas juegan airosas,
en una móvil policromía?
Es porque saben las mariposas
que ya eres mía...

¿No estas sintiendo que dulcemente
la fresca brisa besa tu frente
y alarga el beso sobre la mía?
Es que ella sabe cuán hondamente
ya tú eres mía...

¿No ves las noches ahora más bellas?
Es que han surgido nuevas estrellas,
y entre relámpagos de pedrería,
decir parecen que saben ellas
que ya eres mía...

¿No oyes al río, que descendiendo
por los barrancos, calma su estruendo
y se hace ahora blanda armonía?
¿No te parece que va diciendo
que ya eres mía?

Mujer soñada: Ya tú eres mía,
ya tú eres mía como las rosas
son del rosal, y el Sol del día.
Todos los seres, todas las cosas,

—ríos, estrellas y mariposas—,
oyen el himno de mi alegría,
y hay más perfumes, porque hay más rosas,
desde que puedo llamarte mía...


José Ángel Buesa (1910-1982)
José Ángel Buesa | Mía | ws:ws:ws:ws

Friday, April 6, 2012

Was Gesagt Werden Muss

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten -
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.
Source: Here | Günter Grass:17 Translations